Ratgeber · Vorsorge · 21. Mai 2026 · von J. Nassar
Viele kommen mit einer klaren Erwartung zum Check-up: Blut abnehmen, Ergebnis kommt per Post, fertig. Doch der Check-up ab 35 ist kein Bluttest – er ist ein Systemcheck. Und was dabei wirklich passiert, überrascht fast jeden.
Der Check-up ab 35 ist kein Bluttest – er ist ein Systemcheck.— J. Nassar, Hausarzt in Bruchköbel
Der „Check-up 35" ist eine gesetzliche Gesundheitsuntersuchung, die gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren alle drei Jahre zusteht (zwischen 18 und 34 einmalig). Ziel ist es, häufige Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes oder Nierenerkrankungen früh zu erkennen – oft bevor man überhaupt etwas spürt.
Natürlich gehört eine Blutuntersuchung dazu. Aber der eigentliche Wert liegt im Gespräch: Wir reden über Schlaf, Stress, Familiengeschichte, Gewicht und Bewegung – über das, was sich verändert hat, auch wenn Sie es nicht gespürt haben. Dazu kommen ein körperlicher Untersuchungsbefund und die Messung von Blutdruck und Laborwerten.
Für viele ist der Check-up das einzige Mal, dass jemand mit medizinischem Blick fragt: Was hat sich verändert? Genau diese Außenperspektive macht den Unterschied. Veränderungen, die sich schleichend entwickeln, fallen einem selbst oft nicht auf – in der Untersuchung schon.
Gut zu wissen: Wer noch tiefer gehen möchte, kann den Check-up um Privatleistungen erweitern – etwa Herzdiagnostik, Ultraschall oder eine Körperanalyse. Mehr dazu auf unserer Seite Vorsorgeuntersuchungen und im Longevity Check-up.
Termin für Ihren Check-up? Online vereinbaren oder anrufen: 06181 / 71329.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose.